Outdoor- und Abenteuerpädagogik - in Abenteuern lernen

Hauptziel der Outdoor- und Abenteuerpädagogik ist die Förderung individueller Fertigkeiten zur Lebensbewältigung und die Fähigkeit zu zwischenmenschlicher Kooperation und Kommunikation im Alltagsumfeld.

ZIELE:

Persönlichkeitsentwicklung

Abenteuerpädagogik fördert die Selbstwahrnehmung und Reflexionsfähigkeit durch Offenlegung persönlicher Grenzen, Klärung von Zielen und Definition von Rolle und Verantwortung in der Gemeinschaft. Am Ende sollte ein höheres Selbstbewusstsein stehen.

Soziale Kompetenz
Abenteuerpädagogik steigert kommunikative Kompetenz und Fertigkeiten durch konstruktives Feedback, gemeinsame Arbeitsvereinbarungen und Empathie.

Lernbereitschaft
Abenteuerpädagogik fördert die individuelle Zielfindung und ermöglicht Herausforderungen als Motivatoren zur Selbstverwirklichung zu erkennen.

Werthaltungen
Abenteuerpädagogik regt zur Bildung grundlegender Einstellungen durch gemeinsame Zieldefinitionen und Entwicklung von Verhaltensnormen an.

Problemlösungsfähigkeit
Abenteuerpädagogik unterstützt den Paradigmenwandel weg von Problemorientierung hin zur Lösungsorientierung.

Vertrauen
Vertrauen erlaubt etwas mit anderen Menschen zu teilen, ohne die Furcht davor zu haben, ausgelacht oder ignoriert zu werden. Vertrauen ist die Basis dafür Herausforderungen zu wagen; immer in dem Bewusstsein, dass andere helfen. Eine Atmosphäre der gegenseitigen Unterstützung trägt wesentlich dazu bei, dass man sich angenommen und akzeptiert fühlt. Lob und Anerkennung zu geben und anzunehmen ist ein Schwerpunkt aller abenteuerpädagogischen Projekte.

Kommunikationsfähigkeit
In jeder Gruppe herrschen Umgangsregeln. Die Abenteuerpädagogik plädiert für einen möglichst klaren Umgang miteinander und bespricht regelmäßig die Grundlagen für Zusammenarbeit.

Kooperationsfähigkeit
heißt den Einzelnen in der Gruppe fördern.
Vordringliche Haltung ist win/win. Wenn alle gewinnen, fühlt sich niemand ausgegrenzt. Das Gewicht liegt auf der gegenseitigen Unterstützung, um das gemeinsame Gruppenziel zu erreichen.

Spaß
ist nicht nur wichtig, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Abenteuerpädagogik. Mit Spaß sind Menschen stärker motiviert, ihre Aufmerksamkeit ist höher und ihr Energiepotenzial größer.

Ein Lehren, das aus dem Erleben kommt, wird immer zu Herzen gehen.
(Thomas Mann)